Biografie

Geboren 1948 in Düsseldorf

Erste Arbeit 1965

Beeinflusst von J. Beuys

Lebt und arbeitet seit 1972 in Berlin

Studium zum Ingenieur in Düsseldorf

Studium zum Magister Artium in Berlin

Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Berlin

Umweltbeauftragter TU Berlin

Objekte, Installationen, Landart, Aktionen

Ausstellungen: Privat, Internet, Galerien

Mitglied Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V.

Statement 

Für das, was ich in Umwelt und Gesellschaft wahrnehme, versuche ich Bilder zu schaffen oder mich in Aktion auszudrücken. Ich sehe klaffende Wunden unserer Entwicklung in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Mein Lebensmittelpunkt ist Berlin, den Zusammenhängen der Stadt mit dem Weltgeschehen gilt mein besonderes Interesse. Meine Bilder und Aktionen reflektieren auf spielerische Weise die Realität kritisch. Das menschliche Dasein, seine Entwicklung und seine vielfältigen Ausprägungen regen mich zu Objekt, Installation, Aktion, Text und Photo an.


Meine Intention ist mehr Nachhaltigkeit zu bewirken. Diese Nachhaltigkeit zu leben ist mein konsequentes Experiment und bedeutet mir glaubwürdig zu sein. Gesellschaftliche Entwicklung und menschliche Lebenskonzepte stehen im Mittelpunkt meiner Betrachtungen. Mit meinen Werken will ich dazu beitragen auch für die nächsten Generationen Veränderungen im Sinne von Nachhaltigkeit und „Gesundung“ zu schaffen.


Ich begebe mich in einen Prozess hinein, um ihn zu beeinflussen, wie ich das schon in meiner Arbeit als langjähriger Umweltbeauftragter der technischen Universität Berlin tat. Gesellschaftliche Themen wie unser Umgang mit Energie und Material- sowohl als Verbraucher wie auch als Verursacher – sehe ich im sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang, woraus sich konsequenter Weise der Anspruch der Nachhaltigkeit an meine Arbeit ergibt.


Ich verwende Materialien des Alltags, wie die Arte Povera, die „arme“, d. h. gewöhnliche und alltägliche Materialien wie Weidenzweige, Glasflaschen nutzt. Unsere Wegwerfgesellschaft bietet mir eine Fülle von Material. Ich nutze Technik wie elektronische Steuerung und elektrische Motoren aus Altgeräten.


Es geht mir wie den Happening- und Fluxuskünstlern um die Einflussnahme auf das menschliche Leben und nicht um die Abschottung der Kunst vor dem Leben. Manchmal bilde ich eine Situation ab, weil mich ihr Charme, ihre Skurrilität oder ihre Ästhetik reizt. Entsprechend will ich mit Humor und interaktiver Präsentation auch Menschen erreichen, die zunächst eine eher distanzierte Haltung zur Kunst haben. Mein Werk soll kommunikativ sein und Menschen in einen kritischen Reflektionsprozess über den Zustand unserer gesellschaftlichen Entwicklung einbeziehen.