Statement

Für das, was ich in Umwelt und Gesellschaft wahrnehme, versuche ich Bilder zu schaffen oder mich in Aktion auszudrücken. Ich sehe klaffende Wunden unserer Entwicklung in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Mein Lebensmittelpunkt ist Berlin verbunden mit der Welt. Meine Bilder und Aktionen sollen auf spielerische Weise - oft humorvoll - die Realität kritisch reflektieren. Das menschliche Dasein, seine Entwicklung und seine vielfältigen Ausprägungen regen mich zu Objekt, Installation, Aktion, Landart, Text und Photo an.

Mehr Nachhaltigkeit zu bewirken, ist meine Intention. Diese Nachhaltigkeit zu leben, ist mein konsequentes Experiment und bedeutet mir Glaubwürdigkeit. Gesellschaftliche Entwicklung und menschliche Lebenskonzepte stehen im Mittelpunkt meiner Betrachtungen. Mit meinen Werken will ich dazu beitragen, auch für die nächsten Generationen Veränderungen im Sinne von Nachhaltigkeit und Gesundung zu schaffen.

Ich begebe mich in einen Prozess hinein, um ihn zu beeinflussen, wie ich das zum Beispiel in meiner Arbeit als langjähriger Umweltbeauftragter einer technischen Universität tat. Gesellschaftliche Themen wie unser Umgang mit Energie und Material- sowohl als Verbraucher wie auch als Verursacher sehe ich im sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang, woraus sich konsequenter Weise der Anspruch der Nachhaltigkeit an meine Arbeit ergibt.

Ich verwende Materialien des Alltags, wie die Arte Povera (ital. arme Kunst), die gewöhnliche und alltägliche Materialien wie Weidenzweige, Glasflaschen nutzt. Unsere Wegwerfgesellschaft bietet mir eine Fülle von Material. Ich verwende auch Technik wie elektonische Steuerung und elektrische Motoren aus Altgeräten. Es geht mir in meiner Kunst wie den Happening- und Fluxuskünstlern um die Einflussnahme auf das menschliche Leben und nicht um die Abschottung der Kunst vor dem Leben.

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